Historie

Historie

Ende 2006 wird von drei Bürgern die Idee geboren, ein Familienspielfest für die Glashüttener zu veranstalten. Im Mai 2007 und 2008 findet das Fest mit großem Andrang unterhalb Glashüttens am Bolzplatz statt. 2007 haben einige Kinder die Idee einen Bauwagen zu ersteigern. Günstig kann ein Wagen aus Hamm herbeigezogen werden, der als Spielort für die Glashüttener Kinder dienen wird. Der Bauwagen ist die Wiege für das MiB, Mittagessen im Bauwagen, ein Gemeinschaftsprojekt von Müttern mit schulpflichtigen und jüngeren Kindern. Jeder kann mittwochs Mittags zum Essen kommen, es wird abwechselnd gekocht. Die Grundschule nutzt den Wagen als Kunstprojekt. Eine dritte Klasse malt den Wagen an. Die Spenden der MiB-Esser gehen komplett an die Idsteiner Tafel. Der regelmäßige Treff läuft seit Februar ausgenommen der Schulferien bis heute ohne Ausnahme. Das am Glaskopfweg stehende ehemalige Kinderheim, was reichlich in die Jahre gekommen ist und nur zu einem kleinen Teil von genügsamen Mietern genutzt wird, dann leer steht und zum Kauf angeboten wird, lässt die Gründer des Jetztvereins träumen. Der Eigentümer lässt sich auf einen Leihvertrag ein, der den späteren Gründern des Jetztvereins ermöglicht, die Räume für gemeinnützige Zwecke zu nutzen. Die laufenden Kosten werden über Spenden zusammengetragen: Lange reicht schon nicht mehr der Bauwagen für das MiB und wetterbedingt ist die Bleibe schon jetzt gerne genutzt. Um Förderer und Unterstützer anzuspornen, dem guten Zweck eine Chance zu geben, wird ein eingetragener Verein gegründet, der rein dem Gemeinnutzen dienen soll. Gemeinschaftlich wird angefangen das Haus zu entrümpeln, den größten Raum für die Kinder zum Spielen herzurichten. Die 72h-Aktion, die größte Sozialaktion der katholischen Jugend Deutschlands, wird im Mai 2009 genutzt, um das Haus auf Fordermann zu bringen. Jetzt ist es schon richtig ansehnlich. Der Vereinsname birgt die Idee der Gründerinnen: Jeder ist Eingeladen Tatsächlich Zeit zu Teilen.

Das Haus wird als Spielstätte genutzt, Bürgertreffs werden hier veranstaltet und es steht jederzeit allen Bürgern und Vereinen zur Verfügung. Risikofaktoren für Unfallgefahren werden beseitigt,  der Brandschutz und die Baubehörde begehen das Haus und geben wertvolle Tips zur Risikenminimierung. Über dem ganzen Aktionismus der engagierten Bürger hängt jedoch das Damokles Schwert. Immer wieder tauchen Kaufinteressenten auf, die die Idee des offenen Hauses kippen können.  Anfang Januar gewinnen die Vereinskräfte einen Käufer, der ihnen das Haus vor dem Abriss sichern will und die Angst um die gute Sache ist besiegt. Seitdem wird im J.E.T.Z.T. – Haus gelebt und gelacht und es ist kein Ende in Sicht…